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RehaKongress 2017 der RehaZentren Baden-Württemberg

Die RehaZentren Baden-Württemberg können auf einen sehr erfolgreichen RehaKongress 2017 zurückblicken: Am 29. und 30. Mai trafen sich rund 250 Ärzte der verschiedensten Fachrichtungen, Therapeuten und Vertreter von Kostenträgern zum intensiven Erfahrungsaustausch im Freiburger Kongresshaus. Themenschwerpunkt des diesjährigen Kongresses war "Psychosomatik und Neurologie. Am Puls von Wissenschaft und Praxis." Auf dem spannenden und informativen Programm stand neben zahlreichen Vorträgen und Workshops mit renommierten Referenten und Dozenten auch ein Festvortrag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Unter dem programmatischen Titel "Das demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt" warf Prof. Isabell M. Welpe, Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der TU München, einen Ausblick auf die Chancen und Herausforderungen der sich ändernden Arbeitswelt. Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten bereits auf den RehaKongress 2018, der in Ulm stattfinden wird.

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    "Gerade vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft aber auch einer sich verändernden Arbeitswelt rücken Psychosomatik und Neurologie in der Rehabilitationsmedizin zunehmend in den Fokus. In diesem Sinne war unser RehaKongress ein voller Erfolg. Es ist uns gelungen, rund 250 Expertinnen und Experten aus den verschiedensten medizinischen Fachrichtungen, den Therapiewissenschaften aber auch von Seiten der Kostenträger für zwei Tage in Freiburg zu versammeln und uns im konstruktiven Miteinander, nicht nur zwischen den verschiedenen Disziplinen der Rehamedizin sondern gerade auch sektorenübergreifend, auszutauschen", so das Fazit von Dr. Constanze Schaal, Geschäftsführerin der RehaZentren Baden-Württemberg, und Dr. Robert Nechwatal, Sprecher der Chefärzte der RehaZentren und Wissenschaftlicher Leiter des RehaKongress.

    Gemeinsam mit den Referentinnen und Referenten beschäftigten sich an den beiden Kongresstagen rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 13 Vorträgen und 9 Workshops intensiv mit den zahlreichen Facetten psychosomatischer und neurologischer Krankheitsbilder sowie deren rehabilitativen und präventiven Behandlungsmöglichkeiten.

    Nachdem der Schwerpunkt des ersten Kongresstages auf der "psychischen Gesundheit im gesellschaftlichen Kontext lag, befasste sich der zweite Tag mit dem Themenkomplex "Neurorehabilitation zwischen Motorik, Kognition und Psyche".

    Zu den Kongresshöhepunkten gehörte zweifelsfrei der Festvortrag anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der RehaZentren Baden-Württemberg gGmbH. Statt die Erfolge der vergangenen 10 Jahre ausführlich Revue passieren zu lassen und sich auf dem Erreichten auszuruhen, nutzten die RehaZentren die Gelegenheit, ihrem Motto "Wir mobilisieren Kräfte" folgend, den Blick nach vorne zu richten. Hierfür konnte mit Prof. Isabell M. Welpe eine der profundesten Kennerinnen der Thematik gewonnen werden und die Inhaberin des Lehrstuhls für Strategie und Organisation an der Technischen Universität München sprach über das "demokratische Unternehmen und die Humanisierung der Arbeitswelt". Ein Vortrag, in dem sie den Blick auch weit über den Tellerrand der Medizin hinauswarf. Es sind gerade die Chancen und Herausforderungen, die eine sich verändernde Arbeitswelt mit sich bringen, die letztendlich auch das Gesundheitswesen unmittelbar betreffen. Als Arbeitgeber, aber auch in Bezug auf die Behandlung neuer und sich verändernder Krankheitsbilder.

    Mit Vorfreude blicken alle Beteiligten bereits jetzt dem RehaKongress 2018 entgegen, der im kommenden Jahr in Ulm stattfinden wird.

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